El que se fue a Sevilla…

Actually, I gave up blogging a while ago. It just took up too much of my time. Choosing photos, editing, etc. is not easy if you’re an absolute perfectionist and at the same time have to grade tons of exams and papers.

Here I am though, enjoying the beauty of Andalucia. Rodrigo convinced me it’d be nice for his and my family to read about what we’re up to. Which is why for the first time ever the entries will be in English, so that his family can read this too (and my family can have loads of fun with google translate fails!).

I’ll keep it simple this time, publish on the go, add a couple of randomly chosen pictures, maybe not even edited (let’s see how long I can handle this…) and a few words about the highlights.

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Kurzurlaub in Rabac

Der Frühling hat nach dem Meer gerufen, und dort ging es dann für ein paar Tage über Pfingsten hin – mit Dominik, seiner Mum und seiner Oma.

RABAC

Anreise: 6 Stunden (ohne Pausen)
Reisezeitraum:
14.-18. Mai
Lage
: Istrien
EinwohnerInnen: ~1.500
Tourismus: bis zu 11,000 im Jahr
Wetter: 18-23 Grad, bewölkt oder sonnig, bei Anfahrt Regen
Wassertemperatur: brrrr….! Um die 16/17 Grad
Besuchte Orte in der Umgebung: Pula, Labin

„Perle des Kvarners“
urspr. Fischerdorf mit 10 Häusern (Mitte 19. Jhd.)

Beliebt bei Francis Burton

rabac-labin.com

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Urlaubsreif.

Es hat gedauert (laenger als lange), aber jetzt ist er da: Der Post ueber die letzten zwei Tage im Harz. Da waren wir bereits mehr als erschoepft und irgendwie urlaubsreif – welch Ironie – haben aber trotzdem noch allerhand Tolles erlebt.

14.08

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An diesem Tag wuenschte sich Oma eine Wanderung vom Hohnehof zu den Ottofelsen und eventuell auch noch zu einem Staudamm (Zillierbachtalsperre). Also machten wir uns ueber einen Loewenzahnpfad (einer der zahlreichen Erlebnispfade im Harz, mit diversen Stationen, wie Spurensuche, Barfußwanderweg, etc.) zum Hohnehof, wo wir unseren Gutschen fuer 2 gratis Kaffee einloesten. Weiter ging’s zum eher nicht so toll beschilderten Weg Richtung Ottofelsen und des Oefteren gab es Diskussionen ueber das ‚Wohin‘, letztendlich landeten wir bei irgendwelchen Klippen in der Naehe des Felsen, ehe wir feststellten, dass dies wohl die falschen waren. Die Aussicht war aber prima von dort – und auch vom Ottofelsen, als wir endlich angekommen waren. Papa kletterte gleich einmal gegenueber hinauf, und wir entdeckten Haken in der Wand fuer Kletterer. Na offenbar geht’s auch solo ohne Seil. 😉 Leider war der Großteil der Strecke an diesem Tag ein Schotterweg, weswegen wir irgendwie aufgrund der fehlenden Abwechslung schon sehr erschoepft und muede waren, den Staudamm, fuer den wir sicher weitere 2 Stunden gebraucht haetten, doch wieder aus dem Programm strichen und von Annen Hohne noch zur Burg Regestein fuhren. Außerdem war es mega schwuel, weil das vorhergesagte Regenwetter sich taeglich wieder um einen Tag nach hinten verschob.

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Regestein wuerde ich auf jeden Fall weiter empfehlen, da es eine ganz besondere Burg ist. Naja, genau genommen, steht gar keine Burg mehr dort, denn diese wurde lange her abgerissen. Aber sie wurde damals in den Fels miteingebaut, denn der Fels aus Sandstein ließ sich leicht bearbeiten, es wurden Raeume hineingeschlagen und somit ergab sich eine Art natuerliche Festung, die guten Schutz vor Feinden bot, unter anderem auch aufgrund der Lage, denn erhoeht auf einem Huegel gelegen, sah man von dort weit ueber das Land. Bald schon zogen die lang ersehnten Gewitterwolken auf und es kuehlte ein klein wenig ab, leider aber nicht viel und der Regen blieb so gut wie aus. Nach der Burgbesichtigung fuhren wir schnellstmoeglich ziemlich erschoepft heimwaerts. Empfohlen wurde uns noch, von der Burg hinunter ins „Feuerland“ zu den Sandsteinhöhlen zu wandern, aber wir waren wirklich zu muede. Sollte man aber unbedingt mal machen (sozusagen ein Geheimtipp), hieß es, also falls mal jemand vor hat in den Harz zu fahren, ich freue mich ueber Berichte…

Abends kehrten wir im „Bergquell“ ein, das Essen war wahnsinnig gut, und als Nachspeise gab es eine Portion Eis.

15.08.

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Heute kam fuer uns keine Wanderung mehr in Frage, also fuhren wir in die huebsche Stadt Wernigerode, die aehnlich wie Goslar aus mehreren Fachwerkbauten besteht, aber noch dazu ein wunderschoenes Schloss zu bieten hat. Erst gingen wir allerdings in den Miniaturenpark ‚Kleiner Harz‘, den ich nur weiterempfehlen kann, da es reichlich Information ueber saemtliche Sehenswuerdigkeiten gibt. Leider hatten wir nicht genug Zeit, uns die dortige Parkanlage anzusehen, die ebenfalls im Eintritt inkludiert war, und sehr nett wirkte. Wir mussten allerdings noch rechtzeitig die kleine Bummelbahn hinauf zum Schloss erwischen. Die Fahrt damit zahlt sich auf jeden Fall aus – es gibt auch ein Gesamtpaket mit hin- und retour, Kaffee und Kuchen am Schloss und dem Eintritt und unterwegs erzaehlt der Schaffner allerlei ueber die Stadt. So hat Wernigerode zum Beispiel 13 Kreisverkehre. Taeglich wird sie von 2 Millionen TouristInnen besucht.
Ich selbst wollte nicht mehr ins Schloss, da ich gesundheitlich absolut nicht mehr konnte (meine Erkaeltung hatte sich ueber die Tage verschlechtert und ich war extrem energielos) und mich nicht auf weitere Informationen konzentrieren haette koennen, aber Oma und Papa meinten, dass der Kaffee dort drinnen einer der besten war, als Hinweis and zukuenftige HarztouristInnen fuehle ich mich verpflichtet Kaffee-Tips weiterzugeben. Auch das Schloss schien ihnen sehr gut gefallen zu haben. Ich wanderte inzwischen gegenueber auf den anderen Berg hinauf wo ich mir den 8. Stempel der Harzer Wandernadel holte (somit haette ich eigentlich ein Bronze-Abzeichen bekommen, haette das Toristenbuero noch offen gehabt) und tolle Fotos vom Schloss schießen konnte. Papa brachte uebrigens dort ein Kind zu weinen. Wir gingen in einen Souvenirladen hinein und dort hing eine Hexe, die jedesmal boese lachte, wenn man in die Haende klatschte. Ein Kind stand davor und amuesierte sich ueber die Hexe, als Papa von hinten auf einmal genauso lachte. Der Junge drehte sich geschockt um und fing herzzerreissend an zu weinen und hoerte tatsaechlich mindestens 10 Minuten nicht mehr auf damit. Fazit: Mein Vater ist erschreckender als eine Hexe (?). Andererseits bat ihn eine Asiatin mit Selfie-Stick darum, sich neben sie zu setzen, um auch auf einem Urlaubsfoto verewigt zu werden… So oder so hinterließen die Hexen bei ihm einen bleibenden Eindruck, der sich deutlich sichtbar zeigte, als er beim Packen testete, ob sein Stativ ein geeigneter Besen zum Nach-Hause-Fliegen waere.

Was ich noch erwaehnen muss: Ich glaube wir hatten wahnsinnig Glueck mit dem Wetter. Die ganze Woche hatte es nie geregnet, obwohl ab Mittwoch auf Donnerstag immer wieder Regen angesagt war. Wir hatten perfektes Wanderwetter, auch wenn es teilweise etwas schwuel war, und kaum stiegen wir in Wernigerode ins Auto um unsere letzte Tour zu beenden, fing es an zu schuetten. Also am letzten Abend vor unserer Abreise. So viel Glueck muss man einmal haben! Das feierten wir gleich mit einer exquisiten (ich kann nicht glauben, dass ich dieses Wort tatsaechlich noch verwende, es klingt mir ja schon selbst zu nobel) Nachspeise im Bergquell: Milchreis im Nussmantel, Pflaumenmousse im Schokoladenbecher und Himbeersauce. Und um einen oben drauf zu setzen gab’s als Nachspeise zur Nachspeise nochmal eine Portion Eis. Ist ja Urlaub!

16.08.

Die Heimreise war lang, muehsam, wir verfuhren uns staendig, fuhren versehentlich ueber Prag statt Linz, und und und. Das schlimmste war, als wir aufgrund einer fehlgeschlagenen Umleitung in Duesseldorf 3 Mal die selbe Strecke hin und her fuhren, weil wir immer wieder versehentlich auf der Autobahn landeten, und genau dort war aber ein 6km Stau in beide Richtungen. Außerdem vergaß Papa auf der Strecke am Klo einer Raststation sein Geldboersel, das war also eins der 3 Male die wir hin und her fuhren, um es wieder zu holen. Statt um 17:30 waren wir um 20:00 endlich zu Hause. Mega muede, und ich mega krank und wirklich nicht bereit, wieder arbeiten gehen zu muessen.

Wenn wir 3 den Brocken rocken…

13.08.

Wie ich gestern zum Torfhause kam, saß der Förster bei seinem Morgenschluck in Hemdsärmeln, und diskursive redete ich vom Brocken, und er versicherte die Unmöglichkeit hinaufzugehen, und wie oft er sommers droben gewesen wäre und wie leichtfertig es wäre, jetzt es zu versuchen. – Die Berge waren im Nebel, man sah nichts, und, so sagt er, ist’s auch jetzt oben, nicht drei Schritte vorwärts können Sie sehen…. Ich war still und bat die Götter, das Herz dieses Menschen zu wenden und das Wetter, und war still. So sagt er zu mir: Nun können Sie den Brocken sehen….. Ich hab’s nicht geglaubt bis auf der obersten Klippe. Alle Nebel lagen unten, und oben war herrliche Klarheit, und heute nacht bis früh war er im Mondschein sichtbar und finster auch in der Morgendämmerung, da ich aufbrach.

[Johann Wolfgang von Goethe, Briefe der Jahre 1764-1786, Hrsg. Damm, E., Zürich 1965]

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