The grand finale

15. Juni

Kurzfassung:

Am Morgen erkunden wir Company’s Garden und das historische Zentrum. Am Nachmittag fahren wir 140km zum Kap der Guten Hoffnung. Unterwegs begegenen wir den Pinguinen von Boulders Beach. Abends nehmen wir in einem traditionellen Restaurant kulinarisch Abschied von Südafrika.

Die Details und Fotos:

kapstadt-capepoint

Heute holen wir unseren Stadtrundgang nach, von dem ich leider aber nicht so viel mitbekomme. Ich bin momentan gar nicht mehr richtig aufnahmefähig, da mein Kopf vor lauter Informationen schon sehr voll ist. Somit mache ich nur immer brav von allem, vor dem wir stehen bleiben, Fotos, freue mich über mutierte Eichhörnchen mit weißem Bauch und genieße die Sonne, die sich endlich richtig blicken lässt.

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Danach fahren wir weiter zu einer Straße mit vielen bunten Häusern. Irgendjemand fing dort einmal an, sein Haus bunt anzustreichen, und immer mehr der Nachbarn taten dasselbe.

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Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer Tour durch die Halbinsel Richtung Kap der guten Hoffnung. Hierfür sollten wir eigentlich die Panoramastraße – „die schönste Straße der Welt“ – benutzen, doch aufgrund des Sturmes vor einer Woche war sie noch nicht geräumt. Somit bekamen wir aufgrund von Umweltrouten weder die Gartenroute, noch die Panoramastraße am Kap zu Gesicht. Schön ist jedoch auch diese Route.

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Unser erstes Ziel ist Simon’s Bay, oder auch „Boulders“, wo man auf Holzstegen über einen Sandstrand mit Dünen und Büschen spazieren kann und überall Pinguine sieht. Früher hat hier eine riesengroße Kolonie gelebt, doch leider geht ihnen nun langsam die Nahrung aus (auch den Robben, weswegen diese nun zu den Feinden der Pinguine wurden) und auch ihre Nistplätze sind nicht mehr optimal, weswegen verhältnismäßig wenige Pinguine zu sehen sind. Für uns immer noch genug. Joseph borgt mir wieder sein Tele-Objektiv, mit dem ich die Tierchen selbst besser sehen kann.

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Weiter geht es durhc Flora und Fauna – über 9.000 Spezien gibt es in Südafrika, und alleine schon 2.250 am Kap. Oma versucht 10 verschiedene Pflanzen zu finden, aber auf die Schnelle schaut dann doch alles gleich aus.

Beim Leuchtturm am Kap müssen wir uns vor den Pavianen in Acht nehmen. Da sie im Laufe der Zeit von den Touristen zu sehr verwöhnt wurden, sind sie nun unglaublich frech geworden. Sie stehlen alles was nicht niet- und nagelfest ist, egal ob Coladosen aus der Tasche oder Sandwiches aus der Hand. Eine Mitreisende wird beim Versuch, ihr Sandwich zu retten gekratzt und Angelika erzählt uns eine andere lustige Geschichte: Sie hat einmal beobachtet, wie eine Touristin entzückt von der Umgebung Fotos machte, während rechts von ihr die offene Handtasche stand. Neben dieser saß ein Pavian und holte sich seelenruhig alles was ess- und trinkbar war heraus. Angelika machte in Ruhe ihre Fotos, bevor sie die Frau auf den Dieb aufmerksam machte. Diese erschrak fürchterlich. Ein anderes Mal wurde einer Dame allerdings die gesamte Handtasche inklusive sämtlicher Reiseunterlagen gestohlen. Die Paviana dringen auch in Häuser rein, weswegen es in diesen Gebieten extra dafür Securities gibt.

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Oma und ich schafften aber dennoch ohne bösartiger Zwischenfälle den Aufstieg zum Leuchtturm, während andere unserer Gruppe die Zahnradbahn benutzten. Abermals bekam Oma Komplimente für ihre erstaunliche Fitness.

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Am Kap der guten Hoffnung bestaunen wir kurz die hohen Wellen und machen ein Gruppenfoto, dann geht es schon wieder zurück zum Hotel.

Da dies unser letzter gemeinsamer Abend mit der gesamten Reisegruppe ist, hat Angelika uns einen Platz im Africa Café gebucht. Wir gehen zu Fuß durch die Stadt und erstmals bemerken wir Bettler in Südafrika. Zuvor gab es zwar hier und da aufdringliche Straßenverkäufer, aber niemand hat wirklich gebettelt. Hier sind sie aber unglaublich lästig und laufen auch 10 Minuten mit der Gruppe mit, jammern kläglich mit einer Piepsestimme „pleeeeease, pleeeease, pleeeease“, und geben einfach nicht auf.

Beim Africa Café werden wir von den Kellnern mit a capella Gesang und Trommeln begrüßt und bekommen unseren eigenen Raum. Jeder Raum in dem Restaurant ist anders dekoriert und ausgemalt und die Atmosphäre ist sehr gut. Alle Kellner tragen traditionelle Kleidung und unser Abendessen findet auch traditionell afrikanisch statt.

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Erst gehen die Kellner mit Wasserschüsseln herum, damit wir uns die Hände waschen können und dann kommen Schüsseln mit verschiedensten Speisen auf unsere Tische. Das Essen schmeckt sehr gut, allerdings ist es viel zu viel. Es ist ein gelungener Ausklang für eine tolle Reise durch Südafrika.

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