In den Untergrund und ab in die Hoehe!

11.08.

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Wie immer bin ich mit den Eintraegen etwas hinten nach, aber das ist ja ein gutes Zeichen dafuer, dass wir hier sehr viel erleben. Gestern fuhren wir nach dem Fruehstueck Richtung Goslar um dort das Bergbauernmuseum Rammelsberg zu besuchen – der zusammen mit der Altstadt von Goslar und den Oberharzer Wasserwerken von UNESCO in die World Heritage List aufgenommen wurde. Ein Besuch lohnt sich dort auf jeden Fall – es gibt zahlreiche Fuehrungen unter und ueber Tag und die Preise sind angemessen. Zusaetzlich gibt es etliche Schau- und Museumsraeume – Informationsueberfluss ist vorprogrammiert. Dieses Bergwerk ist eines der Bergwerke die am laengsten kontinuierlich in Betrieb waren, und erst geschlossen wurden, als wirklich kein bisschen Erz mehr zu holen war – die letzte Fuhr wurde 1988 aus dem Berg geschafft. Wir nahmen an der Grubenbahn-Fuehrung teil, die ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. Man erfuhr von dem Tag eines Bergbauarbeiters und konnte mit der Grubenbahn hinunter ins Schauberkwerk fahren. Diese ist allerdings sehr eng, also nicht die groesste Freude fuer so koerperkontaktunfreudige Menschen die die Aussicht darauf, neben fremden Menschen eingepfercht zu sein so nervoes macht wie mich – ich hab mich ganz zum Eingang gesetzt, da war’s ok. Sogar diverse Maschinen wurden uns vorgefuehrt und eine Sprengung durften wir beobachten (na gut, sie wurde simuliert). Lustig war’s, als der Fuehrer einem Kind einen Sprengsatz in die Hand drueckte und so tat als wuerde er die Zuendschnur anzuenden. Der erschrockene Blick war wirklich wie aus dem Bilderbuch! Das Museum war mehr als informativ, aber dafuer sollte man sich wohl einen ganzen Tag Zeit nehmen und auch etwas Pause machen. Wir konnten am Schluss nichts mehr lesen und in uns aufnahmen, weswegen wir dann abbrachen und im Restaurant zu Mittag aßen und Kaffee tranken, ehe wir in die Altstadt von Goslar weiter fuhren.

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Goslar selbst ist wunderschoen und sollte ein Pflichtpunkt im Programm einer jeden Harzreise sein. Fast ueberall befinden sich alte Fachwerkbauten, die der Stadt ihren besonderen Flair verleihen. Wir gingen zuerst in die Jakobikirche und dann weiter zum Marktplatz. Leider war das dortige Rathaus schon geschlossen als wir ankamen. Darin befindet sich der Huldigungsaal, bis 15:00 kann man ihn sich ansehen. Gegenueber steht die Marktkirche, deren 66 Meter hohen Nordturm man bis 16:30 hinauf steigen kann, um 17:00 schließt er. Von dort aus hat man einen grandiosen Blick ueber die gesamte Stadt. Natuerlich kamen wir dort erst um 16:50 an – aber wir wurden ausnahmsweise noch hinauf gelassen, und dann auch noch um ein Drittel billiger („Wir sind extra aus Wien angereist, nur um auf diesen Turm hinauf zu gehen! Das waere jetzt so schade…“). Die Aussicht war die 231 Stufen absolut wert. Unbedingt dort hinauf!

Da auch das Mönchehaus Museum schon geschlossen hatte (man kann denke ich heraus lesen, dass Goslar besser schon am Vormittag besucht werden sollte), gingen wir nur noch zur Kaiserpfalz und schlenderten dort durch die große Park- und Gartenanlage. Danach war es schon recht spaet und wir fuhren wieder zurueck Richtung Braunlage. Auf dem Weg kamen wir an der 260 Meter langen Okertalsperre und ihren diversen Vorsperren vorbei, wanderten auf der Staumauer oder am Flussufer entlang, und hielten dann auch noch kurz in Romkerhall an, dem kleinsten Königreich der Welt.

Der Abend war bei mir lange, wie man wohl an der Veroeffentlichung des letzten Blog-Posts gut bemerken kann, aber ich wollte das endlich fertig bringen.

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