Weihnachts(un)stimmung

(Un)stimmung ist an und fuer sich kein Wort, beschreibt aber hier sehr gut die gemischten Gefuehle, die ich in den letzten Tagen durchlebt habe.

Nachdem Danielle weg war, habe ich mich wieder etwas mehr der Uni gewidmet, mein Referat fuer Montag vorbereitet. Am Freitag am Abend ist Pole entfallen und ich hab mich auf den Weg zu Hannah gemacht, um mit ihr gemeinsam die Nachspeisen fuer das Thanksgiving Dinner am Samstag (zu welchem ich von Hannah eingeladen wurde) vorzubereiten. Wir machten Pumpkin Pie und Pekan-Muffin/Toertchen. Das ganze hat eeeeewig gedauert, aber wirklich Spaß gemacht! Ich glaub ich war so circa fuenf Stunden bei ihr. Dafuer war dann alles vorbereitet, denn am Samstag hatte ich dazu keine Zeit. Eigentlich sollte ja jeder etwas vorbereiten und am Samstag selber mitbringen, aber ich war den ganzen Samstag in Manchester und hab auch ueberhaupt keine Geraete fuer die Kueche, also haben wir das so geloest 🙂 Manchester war Nummer 1 der gemischten Gefuehlserlebnisse. Das Gute war: Ich war mit Anne unterwegs, wir verstehen uns toll, und wir waren im Old Wellington Inn (dort gibt’s die allerbestesten Pies!!) essen. Aber: Der eigentliche Sinn und Zweck dieses Ausflugs war eigentlich der Weihnachtsmarkt, nur der war ein ziemlich ueberforderndes Erlebnis. Im Prinzip sieht er nicht anders aus wie der am Rathausplatz, nur dass NOCH mehr Menschen dort herumrennen und ich wurde von allen Richtungen geschlagen. Ich weiß, boese Zungen behaupten oft, ich waere klein genug, um mich zwischen den Beinen der Anderen fortzubewegen, aber sorry: So ist’s leider nicht gewesen! Ich war aber klein genug um teilweise mit meinem Kopf auf Ellbogenhoehe zu sein, und das war oft weniger angenehm. 😛 Der Markt und die Staende an sich waren aber sehr nett. Es gab einen großen Platz und von dort fuehrten zaaaahlreiche Gassen durch die Stadt hindurch, also eine Kombi aus Spittelberg und Rathausplatz. Viel Handwerk und vorallem viiiiele Deutsche und Niederlaendische Koestlichkeiten. Und das vor einem Thanksgiving Dinner! Aber um Kaesespaetzle, old Dutch cheese, Baklava und italienische Pistazientaschen kam ich einfach nicht herum. Und dann auch noch die Pies… und kandierte Nuesse. Eine Fresserei vom Feinsten, wie in Conwy beim Food Festival! Das Highlight des Ausflugs: Ich ergatterte einen super suessen Olaf Pullover…. Und ihr muesst euch unbedingt das suesseste Video ueberhaupt ansehen, ich hab dort einfach zufaellig eine One-Man-Band gesehen und genau als ich zu filmen begonnen hab, hat ein kleines Maedchen zu tanzen begonnen und das war einfach sooo herzig: https://www.dropbox.com/sh/7chszro03yj5jjc/AACbOS1g3m9kUXIG6kBAQKyXa?dl=0

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Um 20:30 kamen wir wieder in Bangor an und um 21:15 war ich endlich beim Thanksgiving Dinner. Als ich dort ankam, aßen alle immer noch, hatten schon seit 45 Minuten gegessen, und jedem war schlecht. Das Essen war aber auch grandios! Es gab Puerre (Suesserdaepfel, normale Erdaepfel), Salat, Truthahn mit leckerem Stuffing, jede Menge Gemuese… Ein Festmahl 🙂 Und danach noch die superguten Nachspeisen. Es gab auch Vanille Eiskrem, ich karamellisierte Kuerbiskerne und brachte Kuerbiskernoel mit. Super Abend! 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Sonntag hieß es dann draußen Klettern. Brogan, Anne, Hannah, Chris, Vasco und ich. Ich war superaufgeregt, mein erstes Mal draußen, ich konnte es kaum erwarten. Wir fuhren zu Tryfan Fach (Little Tryfan) um dort einen ersten Geschmack von (sagt man das so? Klingt Undeutsch.) Trad Climbing zu bekommen. Chris zeigte uns wie man Nuts in die Spalten platziert (wieder Undeutsch…) und erklaerte uns Grundlagen. Danach schnappte er sich Brogan und Hannah und fing an zu klettern, Anne und ich wollten mit V loslegen. Auf die weiteren zwei Stunden werde ich nicht eingehen, allerdings herrschte „Unstimmung“, meine Kletterzeit belief sich auf 2 Minuten in insgesamt vier Stunden, etwa 15 Meter, und großer Enttaeuschung. Na, solche Tage gibt’s auch. Beim naechsten Mal dann hoffentlich. Fotos sind aber nette entstanden, also immerhin was.

Um’s kurzzufassen: Dienstag und Donnerstag hieß es wieder Climbing Wall, Dank Chris hab ich jetzt mein eigenes Seil, im Fitnesscenter war ich auch oft, mein Referat hab ich gehalten, in der Bibliothek hab ich viel Zeit verbracht und sonst ist die Zeit halt wie im Flug vergangen. Gestern gab es Christmas Dinner mit BUMS (Climbing Society). Das war echt super, wir hatten ein 3-Gaenge Menue im The Harp. Ich hatte Wintergemuesesuppe, Nutroast und Fudge Cake. Alles zusammen um 15 Pfund, also ganz okay. Anne war auch mit. 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Heute Abend nach dem Klettern hab ich noch bei unserer Pole Social Film Night vorbeigeschaut 🙂 Leider ist auch hier eine „Unstimmung“ zur Zeit, weil unsere Pole classes regelmaessig abgesagt werden, da nicht in allen Klassen jemand ist, der eine Erste Hilfe Qualifikation hat. Aber das Social war dennoch super, ich kam rechtzeitig zum tollen Ende vom Grinch und Jade lackierte mir Pinguine auf die Naegel.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Alles in allem war die Woche ganz gut. Ich bin auf jeden Fall in Weihnachtsstimmung gekommen, hoere schon fleißig Weihnachtslieder, hab zwei Adventkalender und mein Zimmer ist ebenfalls schon dekoriert. Bin also vorbereitet. In diesem Sinne: Schoene Weihnachtszeit!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s