Die Malerei mit dem Licht

Ich lass mal wieder von mir hoeren. Die Woche ist wie immer wahnsinnig schnell vergangen. Ich habe sie wie ueblich mit diversen Societies und Clubs verbracht, mich mit Freunden getroffen und mir von den Vampiren (Aerzten…) Blut abzapfen lassen.

Toll war vor allem mein Wochenende!
Am Samstag haben Kamilla und ich uns um 12:00 getroffen, um zusammen Bangor ‚Mountain‘ (eher Erdhaufen) zu erkunden. Das hat nicht besonders lange gedauert. Man hat von dem Waeldchen da oben eine nette Aussicht ueber Bangor, aber viel herumgehen kann man nicht wirklich. Außerdem landet man schnell unerwartet am Golfplatz und hat Angst, von umherfliegenden Golfbaellen erschlagen zu werden. Wir haben uns also ein nettes Plaetzchen gefunden, einen umgefallenen Baumstamm, um dort ‚ein bisschen‘ zu Plaudern. Wir sollten naemlich um 17:00 bei Vasco, einem von den Climbing Jungs, bei der Menai Bruecke sein, um ihm beim Kochen zu helfen. Er hatte uns und einige weitere Gaeste zum Essen eingeladen. Nun, aus unserem bisschen Plaudern wurde – wie immer – ein intensives Gespraech ueber Psychologie, die Welt, das Bildungssystem und was uns sonst noch so dazwischen einfiel und als wir endlich wieder einmal auf die Uhr sahen war es 16:50. Zu Vasco braucht man zu Fuß eine Stunde. Bloed! 😛 Wir sind dann um 18:00 bei ihm angekommen und haben uns wenigstens noch ein bisschen einigermaßen nuetzlich machen koennen, bevor um 19:00 der Rest kam. Wir waren insgesamt 10 Leute und es gab soooo viel essen, lecker lecker. Den restlichen Abend / die Nacht, haben wir mit dem Spiel ‚Cards against Humanity‘ verbracht, es war sooo lustig. Kamilla, Anne und ich sind erst gegen 02:00 in der Frueh heimgegangen und um 03:00 endlich im Bett gelandet – tooodmuede und pappsatt.

Sonntag war dann super gemuetlich. Ich hab den ganzen Tag nur im Bett herumgelegen und bin nicht einmal ins Fitnesscenter gegangen, weil Kamilla keine Zeit hatte. Ich hab mich bis 15:00 mal so gut wie gar nicht bewegt, aber dann haben sich Anne und Vasco fuer spaeter angekuendigt, also hab ich es sogar geschafft, den mega weiten Weg ueber die Straße zum Supermarkt zu gehen, um spaeter fuer Essen zu sorgen. Das war’s aber auch mit dem ganzen Sport an diesem Tag! Man bedenke die Stiegen zum Hauseingang… Um 19:30 waren sie dann beide bei mir und wir haben Fotos geschaut von den Walisischen Huegellaendern (es gibt sogar 1,2 offizielle Berge hier… :P) und Norwegen, und natuerlich den tollsten Lienzer Dolomiten.

Heute war wieder so ein fauler Tag. Eigentlich sollte ich ja an einem Referat arbeiten, aber ich konnte mich einfach nicht dazu motivieren. Um 11:00 hat jemand einen kurzen Ausschnitt von My Fair Lady in die Linguistics Gruppe gepostet („Why can’t the English learn to speak“) und daraufhin musste ich einfach den ganzen Film ansehen! Dass der gleich 2:30h dauert, dafuer kann ich ja nichts. Letztendlich hab ich genau nichts getan, bis es dann 18:00 wurde und ich mich wirklich entscheiden musste: Philosophie oder Photographie? Bei der Philosophie stand am Planpunkt ‚Philosophy & Language‘ – natuerlich perfekt fuer eine philosophische Linguistik-Studentin. Aber Photographie… Da sollte ich doch auch mal hin! Vor allem klang ‚Lightpainting‘ wirklich spannend. Ich schickte also Kamilla in Philosophie, damit sie mir brav mitschreibt, und ging artig – und wahnsinnig nervoes – zur Photo Soc. Als ich herein kam, war schon einiges los und ich setzte mich bewusst zu denen, die schuechtern mit ihren iPhones herumspielten, in der Hoffnung, dass die nicht auf einmal mit Riesenkameras vor mir stehen wuerden. Die letzten zwei Wochen war ein Fotowettbewerb ausgeschrieben und auch ich hatte ein Foto eingeschickt. All diese Fotos wurden als Diashow auf einer Leinwand gezeigt. Da gab es Leoparden, Loewen, tolle Nachtaufnahmen einer Stadt, Berglaender, Architektur… Ich war felsenfest ueberzeugt, dass ich da bestimmt nicht mithalten konnte, war aber schon stolz, mein Foto ueberhaupt auf der Leinwand zu sehen. Und dann wurden die GewinnerInnen bekannt gegeben, 3 an der Zahl. Platz 2 ging an… mich! Meine Ueberraschung war groß. Es gibt weitere Wettbewerbe in den naechsten Wochen (der naechste ist ‚The Power of Light‘) und alle Gewinner nehmen am Schluss an einer Verlosung teil, was der Preis ist weiß ich aber nicht.

Dann ging es auch schon los: Kameras eingeschalten (die iPhone Knipser holten ihre Riesen-Nikons heraus…), Stative aufgestellt, Blenden geoeffnet, Belichtungszeit auf 15″, Taschenlampen an. Ich wurde mit 3 weiteren Leuten in einen anderen Raum verfrachtet, da wir leider keine Stative hatten. Wir durften dort die Tische benutzen und ich war ganz froh darueber, da sich im anderen Raum 20 Leute staendig vor die Kameras liefen. Außerdem hatte ich das Miniministativ von Papa und das tat’s auch. Am Anfang wusste ich nicht wirklich, was ich mit mir anfangen sollte, aber irgendwann taute ich auf und experimentierte herum. Die Resultate koennen sich sehen lassen, denke ich! (:

Ein Gedanke zu “Die Malerei mit dem Licht

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