20.07.2014 – Day 17

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Unser Morgen begann bereits um 07:00, da wir rechtzeitig in Newgrange ankommen wollte. Reservierungen waren dort nicht moeglich, weswegen es hieß, wir sollten um 09:00 dort sein, dann kommen wir sicher unter die ersten Gruppen. Wir wollten am Tisch Fruehstuecken, doch schrie uns ein Camping-Nachbar aus seinem Zelt schon nach unseren ersten Worten ein „Shut up!“ entgegen, also hatten wir ein nettes Fruehstueck am See.

Wir kamen puenktlich um 08:50 in Newgrange an und sahen schon Massen an Menschen Richtung Visitor Center stroemen. Ich sprang daher schon aus dem Auto und sprintete zum Eingang, waehrend Geli den Parkplatz suchte. Obwohl ich einer der eher weiter vorne stehenden Menschen war, brauchte es 15 Minuten bis ich endlich drankam, die naechste freie Tour war dann um 10:15. Was ich mit dieser ausfuehrlichen Schilderung sagen will, liebe Leute, ist: Campt am besten vor der Tuer und seid die ersten um 08:30, wenn ihr nicht ewig warten wollt! Oder macht es so wie wir, denn es gibt eine tolle Ausstellung bei Newgrange, eine Stunde koennt ihr euch damit gut vertreiben. Oder, wenn ihr wirklich Zeit habt, kommt am fruehen Nachmittag und entgeht den meisten Massen. Aber schaut euch unbedingt Newgrange an! Es ist eines meiner Urlaubs-Highlights.

Wir sahen uns also die Ausstellung und die Audio-Visual Presentation an und wurden dann mit dem Schuttlebus zum Ganggrab gebracht. Unsere Fuehrerin hieß Lindsey und ist einfach grenzgenial. Das war eine der besten Fuehrungen. Sie war selbst so fasziniert vom Thema, dass sie total viel Emotion in ihre Stimme legte und man einfach nicht weghoeren konnte. Was mich besonders faszinierte war, als sie erzaehlte, dass die Steine aus denen Newgrange gebaut worden war, von etwa 60km entfernt kommen, sprich, die Leute, die damals weder richtige Schiffe noch sonstige gute Transportmittel hatten, hatten die Steine vermutlich erst mit Floßen ueber den Fluss in Boyne Valley geschafft, und danach mit Baumstuempfen angerollt. Vermutlich hat der Bau von Newgrange etwa 100 Jahre gedauert, das Durchschnittsalter war damals maximal 30 Jahre, also haben Generationen daran gearbeitet, obwohl nur eine Art Adelsschicht dort begraben wurde. Die Menschen verbrannten die Koerper und brachten Zaehne, Knochen und andere Ueberreste in das Ganggrab hinein. Allerdings wurde der Bau nur 1000 Jahre lang genutzt. Man kann nur spekulieren, eventuell hat sich der Glaube geaendert, oder die Menschen sind uebersiedelt, aber sicher weiß man das nicht. Man weiß auch nicht, ob Newgrange wirklich so aussah wie heute, da es unter Baeumen, Wiese und Erde vergraben entdeckt wurde und die Mauer nach aussen gefallen ist, und das heutige Newgrange die Interpretation eines einzigen Menschen war, wie es wohl ausgesehen haben koennte.

Generell glaubt man, dass die Grabstaette nicht nur dem Zweck von Begraebnissen diente, sondern dass die Menschen vor allem die Sonne anhimmelten. Sie fuerchteten, dass die Goetter einmal auf sie vergessen wuerden, und die Sonne nicht mehr aufgehen wuerden, daher heiligten sie die Sonne und waren fasziniert von ihr. Sie war fuer die Landwirtschaft und das ganze Leben wichtig, das erkannten die Menschen bereits damals schon. Die Menschen waren nicht nur hervorragende Architekten, sondern auch grandiose Astronomen. Newgrange wurde ganz offensichtlich so gebaut, dass der Lauf der Sonne dokumentiert werden kann. Wir durften in die Grabkammer hinein (es war nur ein winziger Raum, dafuer dass es von außen eigentlich riesig aussieht) und zusehen, wie sie das angestellt hatten. Der Eingang der Grabkammer bestand aus dem Tor und einer darueberliegenden Luke, die die Sonne hineinlassen kann. Allerdings ist die Grabkammer die meiste Zeit des Jahres stockdunkel. Lediglich um den 21. Dezember herum, fuer sechs Tage, ist in der Kammer je 17 Minuten Sonnenlicht. Die Sonne faellt durch die Luke und macht ihren Weg hinein in die Kammer. Die Steine sind so aufgestellt worden, und die Grabkammer in einer Steigung von zwei Metern gebaut worden, dass die Sonne in der Kammer selbst zu einer Spitze zusammenlaeuft und direkt auf einem der drei Grabsteine, dem mittleren, endet, sie zeigt sozusagen auf ihn. Man glaubt daher auch, dass dieses Grab das wichtigste war. Lindsey drehte erst das Licht ab und zeigte uns dann mit Hilfe von einer Licht-Installation, wie das ganze ausgesehen hat. Allerdings losen sie auch jedes Jahr 50 Menschen aus, die, zusammen mit einer Begleitperson, an einem der sechs Tage live dabei sein duerfen. Da machten Geli und ich mit, denn es war wirklich extrem faszinierend. Wir hoffen beide sehr darauf!

Immer wieder sind auch Steine zu finden, auf denen Symbole eingraviert sind. Ein Symbol das ueberall auf der Welt vorkommt, ist eine Spirale, manche spekulieren dass dies eine universelle Sprache gewesen sein koennte. Geli und ich schrieben spaeter im Besucherzentrum unsere eigenen Spekulationen zu diversen Symbolen auf und warfen sie in eine dafuer vorhergesehene Box.

Was besonders traurig ist, ist dass Newgrange jahrelang lang ungeschuetzt war und daher auch Vandalen ausgesetzt, diese haben zum Beispiel einen Eingangsstein abgebrochen und ueberall ist Graffiti – wenn auch historisches, da es ja teilweise auch aus frueheren Jahrhunderten stammt – zu sehen. Newgrange wurde auch nur entdeckt, weil Arbeiter dort Steine sammeln wollten, als sie diese aber ausstachen, trafen sie genau den Eingang zu Newgrange und erkannten sofort, dass diese Steine etwas besonderes sein muessen und ihren Fund meldeten. Haetten sie nur ein paar Meter weiter gestochen, haetten sie etwas zerstoeren koennen.

Um Newgrange wurden um die 26 (wir erinnern uns nicht genau) weitere Grabanlagen gefunden, unterschiedlichster Groeße aber circa der gleichen Bauart. Ich kann euch Newgrange wirklich ans Herz legen, manche denken vielleicht zuerst: „Was soll an einem Haufen Steine so toll sein?“, aber wenn ihr erst mal dort seid, und feststellt was die Menschen dort zustande gebracht haben, welche Berechnungen und Muehen stattgefunden haben, dann wird man schon ein wenig ehrfuerchtig. Auch die Vorfuehrung im Inneren ist ein tolles Erlebnis!

Nach den Grabanlagen ging unser Weg nach Howth, einer winzigen Halbinsel bei Dublin. Dort gab es ab und zu – laut Reisefuehrer – ab und zu Seehunde die im Hafenbecken auf Fisch hofften. Wir gingen also voller Hoffnung hin und.. tatsaechlich! Zwei neugierige Seehunde begruessten uns und tauchten im Becken auf und ab. Wir sahen den beiden einige Zeit zu und spazierten dann in den Park um unser Mittags-Picknick zu machen. Das war ein wenig aufregend, fast wie in Brighton am Strand, da die Moewen natuerlich fast schon vor unseren Fueßen auf Abfaelle warteten.

Nach der Staerkung fuhren wir durch Dublin (was wir auf dem Weg sahen, begeisterte uns nicht sonderlich, aber wir waren ja auch nicht im Zentrum) Richtung Bray zu den Powerscourt Gaerten. Dort befanden sich ein japanischer, ein italienischer und ein walled garden. Wir hatten zwar schon etliche Gaerten gesehen, doch ist es immer wieder ein neues und schoenes Erlebnis. Vor allem der japanische Garten gefiel uns sehr gut. Es gibt dann dort auch noch einen Tierfriedhof, ein Rapunzeltuermchen und ein Puppenhausmuseum – das haette ich zwar total gern gesehen, aber leider hatte es schon geschlossen. Unser Weg fuehrte uns nach einer leckeren Jause weiter nach Wicklow in den Nationalpark, wo wir uns die Klosterruinen Glendalough – wenn auch ohne Fuehrung außerhalb der Oeffnungszeiten – ansehen wollten. Allerdings kamen wir unterwegs in Roundwood vorbei, wo eine riesige Menschenmenge auf einen großen Platz zustroemte. Da wurde ich neugierig und fragte eine Frau mit Kindern, was hier los war. Ein Straßenfestival! Da mussten wir natuerlich dabei sein, es koennte ja typisch Irisch werden. Uns erwarteten dann allerdings eher ein Streichelzoo, ein Tauziehwettbewerb (der aber sehr witzig zum Ansehen war) und ein lustiges „Flaschenfischspiel“. Bei diesem versuchten wir unser Glueck: An einem Stock war mit einem Seil ein Ring unten befestigt, diesen musste man ueber den Flaschenhals drueber stuelpen. Leute, ihr koennt euch nicht vorstellen wie schwer das ist! Dauernd war es total knapp und dann rutschte der Ring wieder weg, zusaetzlich ging dann auch noch ein Wind. Geli schaffte es nach etwa 3 Minuten und gewann ein giftig aussehendes Getraenk. Ich probierte, und probierte, und probierte…. und irgendwann nahm mir eine Frau die Angel aus der Hand und meinte: Time’s up. Schade 😦 Ich wollte doch auch so ein Giftgetraenk! Aber Geli teilte dann die Chemiebombe (Es hieß „Lemon“ irgendwas, war aber rot-rosa-komisch…?) mit mir. Wir zuendeten dann wieder in der Kirche eine Kerze an und fuhren weiter nach Wicklow. Wir fanden allerdings weit und breit keine Schilder die auf die Klosterruinen hinweisen und fuhren dann einfach einem anderen braunen Schild hinterher und kamen in die Berge. Dort standen auch Ruinen herum, weswegen wir diese einfach fuer unsere eigenen Glendalough Ruinen erklaerten, dort herumkletterten und uns irgendwelche Fantasiegeschichten darueber erzaehlten (so lebte zum Beispiel St. Patrick dort, als er auf der Flucht vor manweißesnicht war). Danach, so beschlossen wir, hatten wir den Nationalpark intensiv genug betrachtet (auch wenn unser „intensiv“ recht schlampig war), da wir wieder zurueck nach Dun Laoghaire, einem anderen Nachbarsort von Dublin, wollten. Geli hatte von einer Bekannten gehoert, dass dort die Pubs am Abend so nett sein sollen, und wir wollten fuer unseren Abend etwas ganz besonderes. Wir kamen nochmal in Roundwood vorbei und die Menschenmassen waren nun nicht mehr auf der Lichtung, sondern auf einer bergaufgehenden Straße. Wir dachten uns: Vielleicht gibt es jetzt Sauferei und Tanz – also typisch Irisch. Schwupps, hatten wir wieder eingeparkt und befanden uns auf einmal inmitten eines Seifenkistenrennens. Das war noch lustiger anzusehen als das Tauziehen. Sie rasten um die Wette (oder schlichen auch, je nach der Kiste), den Huegel hinab. Wir waren puenktlich zum Semi-Finale dort. Die tollste Kiste war eine Badewanne auf Raedern. Es gab dann noch eine Dampflok, Auto-aehnliche Kisten und eine, die aussah wie diese lustigen Einkaufswagerln mit Dach fuer Kinder (die, die die Eltern halt herumschieben muessen und wo eigentlich keine Einkaeufe mehr reinpassen). Wir sahen uns noch die Siegerehrung an, ehe wir weiter fuhren. Einen Zwischenstopp machten wir noch in Dalkey, wo angeblich Delfine an der Kueste schwimmen sollten (mit Glueck). Uns begruesste allerdings kein Delfin, sondern abermals ein sehr neugieriger Seehund der uns lange Zeit beobachtete.

In Dun Laoghaire angekommen erwartete uns absolute Stille. Die Ortschaft war wie ausgestorben. Auch ein ausgiebiger Nachtspaziergang half nicht, irgendeinen Pub zu finden, der noch offen hatte. Unsere Notloesung war dann ein McDonalds und ein leckerer BOC (Bacon, Onion, Chicken-Burger). Da es aber schade gewesen waere, den letzten Abend einfach nur beim Mci zu verbringen, beschlossen wir – da wir ja sowieso keinen Campingplatz oder eine andere Unterkunft fuer diese Nacht hatten – halt nochmal nach Dublin hineinzufahren. Ich suchte im Internet einen Club heraus, an dem auch Sonntags die Party steigt und los ging’s – ins Partyzentrum von Dublin, nur ein paar Straßen vom Temple Bar Viertel entfernt. Bei unserer Parkplatzsuche fanden wir aber einen Pub, der viel spannender als der Club aussah, außerdem drang daraus nette irische Life-Musik. Und unsere Wahl war toll! Ich goennte mir ausnahmsweise einen Cider, soll ja auch sein in Irland, und wir stellten uns in eine Ecke um der Musik zu lauschen und ein wenig zu shaken. Nach wenigen Minuten kamen schon die ersten maennlichen Wesen zu uns und fragten nach unserer Herkunft (Sehen wir sooo auslaendisch aus?) und unserer Reise. Angefangen hatte es ja damit, dass einer von ihnen wie ein komischer Affe vor uns herumtanzte und nachher erklaerte, dass das nur eine Mutprobe war. Das kann dann jeder sagen! Ein anderer machte einfach so ein Foto und speicherte es unter ‚8.5‘ ein, die Benotung fuer mich. Na dankeschoen auch, ist das jetzt gut oder schlecht? Ungeschminkt und mit geflochtenem Zock aus dem die Haelfte der Haare schon rausfallen vermutlich eher gut. Er wollte dann noch meine Nummer, die ich ihm nicht gab, mit der Erklaerung: „Es ist recht teuer, mich anzurufen.“ Komisch, alle um mich herum lachten daraufhin sehr laut auf…. Naja, vielleicht haette ich mich ein wenig deutlicre ausdruecken koennen. Die drei wurden dann von zwei anderen abgewechselt, die aber sobald sie hoerten, dass wir morgen schon abreisten, wieder von dannen gingen. Die letzte Gruppe an Jungs verbrachte dann die restliche Zeit mit uns. Sie bestand aus einem Johnny, einem Paul und einem We-dont-know-his-name, but let’s call him „Der Londoner“. Wir unterhielten uns nett, sie waren zum Glueck nicht aufdringlich. Johnny zeigte uns dann, dass ueber dem Pub ein Nachtclub war und wir gingen hinauf. Die Musik war zwar unten besser, aber dort oben tanzten mehrere Leute und es wuerde nicht komisch aussehen, wenn wir mitshaken. Wir erkannten aber doch bald den Unterschied der Irischen Shaker und der Oesterreichischen. Johnny beschwerte sich ueber Irische Maedchen, weil sie so steif tanzten und sich kaum bewegten, er selbst machte seltsame aussschweifende Bewegungen und tanzte alle auf der Flaeche so an, dass diese sich ja auch kaum bewegen haetten koennen, da er ihnen jeglichen Freiraum nahm. Als er mich dann fragte, wie Oesterreichische Maedchen tanzten, meinte ich nur: Mit mehr Abstand.

Die gleiche Frage stellte Paul. Er tanzte uns vor, wie es die Iren so tun: Leichte Handbewegungen, so ein bisschen wie die Rapper, nur ja nicht mehr als 5cm vor und zurueck, und immer auf den Fueßen abwechselnd links einen Schritt, dann wieder rechts. Als er mich fragte, wie wir das so machen, tanzte ich irgendwas verruecktes, nur zum Spaß aber er wollte es dann wieder sehen weil das ja sooo lustig und cool war, und ich hatte aber keinen Plan mehr, was ich eigentlich gemacht hab. Stattdessen erklaerte ich ihm, dass wir nicht so eng wie Johnny tanzen, sondern eher Abstand halten und uns nicht gegenseitig dauernd beruehren. Woraufhin er alle Leute auf der Tanzflaeche aufforderte: „Dancing! No touching! Hey you – don’t touch me, no touching!“. Er meinte dann: Diese Tanzart gefaellt ihm. Danach meinte er, wir sollten ihm noch mehr beibringen. Als ich dann anfing mit dem Weihnachtsbaum, dem Hausbau und dem Brotstreichen konnte er nicht mehr aufhoeren zu lachen und wollte dass Geli und ich mehr davon erfinden. Wir brachten ihm dann noch die Waschmaschine, den Rasensprenkler und das Busfahren bei, und er erfand Michael Jordan, Kartenausteilen, Skifahren, abtrocknen und in den Spiegel schauen. Als ich dann einen trinkenden Menschen darstellte und zur Geli meinte, das sind die Iren, sah er mich an: „Was that Irish???“ und spielte den Beleidigten, zeigte uns die Oesterreicher: Trinken und dann rumtorkeln und nichts vertragen. War also wirklich lustig!

Der Londoner war auch super, mit dem unterhielt ich mich ueber England, das Reisen und Brighton. Er kannte auch Bangor und das erste was er uns erklaerte, war der Weg zu den Pubs dort. Ein sehr irischer Londoner! 😉 Als wir dann meinten, wir wuerden heute Nacht im Auto schlafen, lachte er und meinte, Johnny macht das auch, weil er seine Miete nicht bezahlen kann. Als er das sagte, war Johnny aber grad auf dem Weg Alkohol zu holen und ich meinte: „But he can pay his drinks…?“ und er meinte, dass die Iren halt Prioritaeten setzen koennen. Ich glaubte ihm das voll und ganz. Als Johnny uns dann aber anbat, dass er zwei Gaestezimmer haette, und wir nicht im Auto schlafen muessten, war ich ein wenig erstaunt und sprach ihn auf sein Mietproblem an… Erst dann verstand ich, dass ich eigentlich nur veraeppelt worden war! Der Londoner lachte mich schadenfroh aus 😀 Shit happens! Auch Paul bat uns ein Zimmer an, aber wir wollten lieber im Auto schlafen und fuhren dann so um 02:00 herum zurueck nach Dun Laoghaire. Wir wollten die Nacht lieber nicht in Dublin verbringen und dann am naechsten Tag Fotos von schlafenden Maedels im Auto in den Medien vorfinden. In Dun Laoghaire blieben wir in einer etwas abgelegeneren Straße stehen, direkt daneben befand sich ein Fleckchen gruene Wiese mit Bueschen. Geli meinte auf einmal: Hey, wieso stellen wir hier nicht einfach unser Zelt auf?.. Sie fing gleich an auszupacken. Ich war total baff Von Geli haette ich gar nicht geglaubt, dass sie so frech sein kann. Denn Campen in der Stadt, das ist ja nicht ganz total erlaubt (aber toleriert, solange man keinen Mist macht und niemanden stoert). Wir bauten unser Zelt also hinter den Gebueschen auf, als mir dann im Liegen CCTV einfiel und ich schon in der Ferne die Sirenen hoerte. Sie kamen immer naeher und… fuhren in sicherer Entfernung an uns vorbei. Adrenalin pur, ich fuehlte mich wie eine Schwerstverbrecherin. Aber irgendwann schlief auch ich ein, denn Geli war ja von Anfang an seelenruhig ins Traumland gewandert. Eine spektakulaere letzte Nacht in Irland!

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